17. April 2011
Es ging dann noch bis zum höchsten Punkt des Bodensee-Königsee Radwegs (Haag) und ab dann hatte ich erst einmal es relativ leicht. Klar kamen immer wieder Gegenanstiege, aber es war alles gut zu schaffen.
Durch Immenstadt bin ich gut durch und die Gegend um die Alpseen war traumhaft.
Hinter Oberstaufen haben meine Beine dann das meckern angefangen. Also gab es hier meine erste größere Pause. Über Stiefenhofen ging es nach Schönau und da hab ich beschlossen, den Bodensee-Königsee Radweg zu verlassen, da ich für das Gebiet keine Karte dabei hatte und der Weg ab und zu sehr schlecht oder gar nicht ausgeschildert war.
So bin ich durch Röthenbach, Rentershofen, Riedhirsch und Heimenkirch. In Meckatz bin ich eingekehrt und hab mich etwas gestärkt. Über Opfenbach und Niederstaufen bin ich weiter an der Straße entlgang gefahren, bis ich wieder auf den Bodensee-Königsee Radweg gekommen bin und auf ihm bis zum Bodensee gefahren bin. Da bin ich allerdings nicht nach Lindau sondern nach Bregenz weiter.
Gestern hab ich im Internet gesehen, das in Lindau so gut wie alle Hotels ausgebucht sind, in Bregenz aber viele frei. Schon das erste Hotel in dem ich nach einem Zimmer gefragt hab, hab ich genommen.
Ich weiß aber, warum der Bodensee-Königsee Radweg so heißt. Nach 206,52 Kilometern mit Gegenwind würde ich sagen, das man leichter mit Westwind als gegen ihn fährt. Insgesamt waren es dazu auch noch 1929 Höhenmeter die ich in den zwei Tagen überwunden hab. Normal sind es von Lindau nach Bad Kohlgrub 3 Tagesetappen und ich bin schon von Penzberg aus (40 Kilometer mehr) die Strecke in 2 Tagen gefahren. Aber morgen bin ich froh, wenn ich einen Zug für mich und mein Fahrrad nach Hause bekomme. Es war für den Anfang der Saison doch fast etwas zu viel.
1 Kommentar:
Oh wie schön! Wärst du noch eine Ortschaft weitergefahren, dann hättest du mich besuchen kommen können. ;-)
Ich hoffe du warst in Bregenz beim Pinoccio ein Eis essen - und wenn nicht, das nächste Mal nicht verpassen! ;-D
Schöne Grüße
Christina
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