Dienstag, 6. Juli 2010

Hamburg

03. Juli 2010

Nach dem Frühstück sind wir von Bad Gandersheim weiter nach Norden gefahren. Dank Baustellen und einiges Staus die wir umfahren haben sind wir nicht so schnell voran gekommen. Und heute "mussten" wir ja um 16 Uhr vor irgendeinem Fernseher sitzen.
Nach dem Einchecken in unser Hotel mit einem Blick auf den Hafen sind wir los gezogen.

Im portugiesischem Viertel haben wir ein für uns nettes Restaurant entdeckt und bei Tapas und Wein gab es dann einen 4 : 0 Sieg für Deutschland gegen Argentinien. (Vor 4 Jahren hab ich mir diese Begegnug in einer deutschen Kneipe in Barcelona angeschaut.)

Danach sind wir zur Reeperbahn, wo einiges los war.

Der Tag hat mit einem super leckeren 3 Gänge Menü im Hotel Restaurant mit Blick auf die Elbe geendet.

04.Juli 2010

Der Tag heute begann sehr früh. Wenn man schon in Hamburg ist, muß man natürlich auch auf den Hamburger Fischmarkt. So sind so gegen 7 Uhr los gezogen. Es war schon interessant anzuschauen und vor allem Leute zu beobachten die schon oder noch unterwegs waren.

Nach dem Frühstück im Hotel haben wir uns auf das Wasser begeben und eine Hafenrundfahrt durch die Speicherstadt und den Hamburger Hafen mitgemacht.

Wir sind weiter etwas planlos durch Hamburg gelaufen.

Und dann stand das Musical "König der Löwen auf dem Programm". Mit dem Boot ging es auf die andere Seite der Elbe.

Den Abend haben wir bei einem Cocktail in der Tower Bar mit Blick auf den Hamburger Hafen ausklingen lassen.

05.Juli 2010
Heute konnten wir etwas länger schlafen. Nach dem Frühstück sind wir noch zum Michel und auf den Turm gegangen.

Dann ging es weiter, erst zu Verwandten nach Groß Grönau und dann nach Lübeck.

Montag, 5. Juli 2010

Bad Gandersheim

02.Juli 2010

Heute mittag sind wir auf unsere Fahrt in den Norden Deutschlands aufgebrochen. Die Hitze konnte man mit der Klimaanlage im Auto ganz gut aushalten, nur ein paar Staus waren lästig.

Mit dem Finger sind wir irgendwann schon mal auf der Landkarte auf der Suche nach einer Übernachtung abgefahren und haben uns für Bad Gandersheim südlich von Hannover entschieden. In diesen Ort würde man sonst wahrscheinlich gar nicht kommen, aber er lag für uns günstig zur Autobahn. Durch das Domfestival war einiges los. Wir haben mit einem Rundgang durch den Ort und einem Abendessen den Tag zeitig beendet.

Sonntag, 13. Juni 2010

Rad- und Bergtouren

23.Mai 2010

Heute sind wir mit dem Radl nach Polling, ein Stück an der Ammer entlang und wieder querfeldein zurück nach Habach. Einen kleinen Umweg mussten wir dann aber noch fahren, da wir uns einen Eisbecher irgendwie verdient hatten.

24.Mai 2010
Ein paar Höhenmeter mehr dürfen es ab und zu schon mal sein und so sind wir Richtung Benediktbeuern gefahren und dann über die Berge nach Arzbach. Geschnauft hab ich schon ordentlich, aber schieben musste ich nicht. Über Wackersberg und Bad Heilbrunn sind wir wieder zurück.

29.Mai 2010
Da ich mich ja immer noch weigere, den Kesselberg nach oben zu fahren sind wir von Kochel über die Kotalm nach Jachenau gefahren. Da blieb mir allerdings ein paar Mal die Luft und Kraft weg. Aber was sind schon knappe 700 Höhenmeter??? Da das Bergfahren nicht meine Stärke ist und ich erst damit angefangen hab, konnte ich die Landschaft gar nicht so geniessen. In der Jachenau sind wir vom Regen überrascht worden und statt über Lenggries und Bad Töz zurück zu fahren, haben wir uns für die Strecke über Sachenbach am Walchensee entlang, den Kesselberg runter und über Großweil, Pölten und die Höhlmühle nach Habach zurück entschieden. Es waren am Ende genau 999 Höhenmeter.

06.06.2010
Immer nur Radltouren sind auch auf Dauer langweilig und einseitig und so sind wir heute auf den Hirschberg (1659m) von Ohlstadt aus gegangen. Allerdings macht Sport bei Temperaturen um die 30 Grad zumindest mir wenig Spaß. Aber dafür wurde ich ja auch mit einer tollen Aussicht belohnt.
Ich versteh nur nicht, warum es Leute gibt die die Ruhe in den Bergen lieben sie aber mit lautem Unterhalten für andere kaputt machen müssen.

11.06.2010
Zu meinen Lieblingsbergen hier in der Umgebung gehört eindeutig der Sonnenspitz bei Kochel. Man ist schnell oben und die Aussicht grandios! Es war der perfekte Abend für einen Berg!!!

12.06.2010
Es kommt immer mal wieder zu Steigerungen und neuen Herausforderungen. Heute hatte mein Freund kein Mitleid mit mir und hat mich mit dem Fahrrad ordentlich durch die Gegend gescheucht. Los ging es mit dem üblichen Weg über Sindelsdorf durchs Kochler Moos nach Kochel und da musste ich den Kesselberg nach oben. Es war nicht so schlimm wie ich immer gedacht habe und sogar einfacher als die letzten Berge die ich mit dem Radl hoch bin. Weiter sind wir nach Wallgau (wo ich im Winter bestimmt 250 Kilometer langlaufen war und somit nur weiß kenne) und die Mautstraße entlang nach Vorderriß. Ein Stück sind wir noch in die Eng hinter und waren plötzlich in Österreich. In Hinterriß hab wir ne Kleinigkeit gegessen und sind dann doch nicht mehr zum großen Ahornboden weiter sondern haben uns auf den Heimweg gemacht. Zurück nach Vorderriß und dann weiter zum Sylvensteinstausee.
Seit Wallgau sind wir schon der Isar gefolgt (mit Ausnahme dem kurzen Stück nach Hinterriß) und auch jetzt sind wir weiter an der Isar nach Bad Tölz gefahren. Da das Wetter nicht mehr so schön war, war erstaunlich wenig los und wir hatten die Wege für uns. Ich war froh, als wir nach 140 Kilometern und über 900 Höhenmetern wieder in Habach waren. Wir hatten richtig Glück, denn kurz drauf fing es an zu Gewittern und das konnten wir uns schon vom Trockenen aus anschauen. Mit mir war dann auch nicht mehr viel anzufangen, so eine Tour schlaucht (auch wenn sie noch so schön ist).

Sonntag, 16. Mai 2010

Nähe Regen, am Regen, durch Regen, im Regen; das sind 4 Tage im bayerischen Wald.

Am 13.Mai sind wir am frühen Nachmittag in unserem Hotel in Böbrach (oder besser in der Nähe von Böbrach) angekommen. Da wir ja zum Radl fahren hierher gekommen sind, haben wir uns gleich nach dem Einchecken auf unsere Räder geschwungen. So als Einstiegstour wollten wir nach Bodenmais. Nur das mit dem Wege finden war hier so eine Sache. Es waren zwar alle Wege mit Nummern versehen, nur auf die Tauglichkeit mit dem Radl gab es keinen Hinweis. Also haben wir 3 Wege angefangen, um dann doch wieder umzukehren und dann doch irgendwann einen Radlweg nach Bodenmais gefunden. Zurück wollten wir einen anderen Weg fahren und sind dem Weg nach Böbrach über Sternknöckel gefahren. Auf Teilen dieser Strecke hat sogar mein Freund sein Fahrrad ab und zu geschoben. Wer fährt in den bayerischen Wald zum Radeln und vor allem WO??
Abends waren wir nur noch gemütlich essen. Das hatten wir uns nach 20 Kilometer und 600 Höhenmetern auch verdient. Mit dem Wetter hatten wir in soweit Glück, das wir nur zwei Mal kurz nass geworden sind.


Der 14.Mai begann mit Regen und unsere Tour ging zum schwarzen Regen und dann durch Schlamm am schwarzen Regen entlang und später dann über den schwarzen Regen, aber immer noch im Regen. Das Ziel war die Burgruine Altnussberg. Nach knapp einer Stunde waren wir dann an der Ruine und merkwürdigerweise auch allein da.
So hatten wir die Anlage und den Turm für uns. Die Burgschänke hatte offen und so konnten wir uns bei einer Tasse und einem Stück Kuchen aufwärmen. Zurück in den Regen war dann natürlich richtig hart. Aber der Heimweg war kurz und nach einem kurzen Training im Fitnessraum war dann Sauna angesagt.
Das ich am 15.Mai mit Muskelkater aufgewacht bin, war eigentlich nicht verwunderlich. Da es entgegen dem Wetterbericht trocken war, wollten wir uns auf zum Arber machen. Also rauf auf´s Rad und los ging es. Schon bis Bodenmais waren es ja 10 Kilometer und etliche Höhenmeter. So ist es hier halt, eben ist nichts. Nachdem wir dann auch endlich den Weg zum großen Arber gefunden hatten, ging es stetig bergauf. Ich hab geflucht, wollte zwischendurch auch mal mein MTB verkaufen und hab an ganz steilen Stücken auch schieben müssen. Aber nach 2,5 Stunden waren wir im Nebel/ in den Wolken oben angekommen. Sehen konnte man eigentlich nichts und mit 2 Grad konnten wir froh sein, das es nicht geschneit hat. Also gab es nur ne kurze Pause um sich möglichst viel anzuziehen und dann sind wir wieder runter. Nach 20 Minuten waren wir auch schon wieder unten. Das 800 Höhenmeter hoch 2 Stunden länger dauern als runter ist schon ziemlich doof. Auf dem Rückweg nach Böbrach sind wir kurz eingekehrt und im Hotel noch kurz in den Fitnessraum. Danach durfte ich in der Sauna meinen müden Köper aufwärmen. Es war heute mein erster Berg und dann auch 1180 Höhenmeter. Das Abendessen hatte ich mir dann auch wirklich verdient. Morgen bin ich froh, das wir mit dem Auto und nicht mit dem Fahrrad nach Haus fahren.
Am Sonntag den 16. Mai "musste" mein Freund mit mir dann doch noch zu"Joska Kristall" nach Bodenmais. Nach 1 1/2 Stunden haben wir diesen Laden dann (für meine Verhältnisse) schwer bepackt wieder verlassen. Viel ist nur Kitsch, aber eine Blumenvase, ein Windlicht, ein paar Gläser und zwei "Rum-Steh-und-Verstaude-Teile haben mich zum Kauf bewegt.

Auf dem Rückweg haben wir noch in Landshut Halt gemacht.

Die Altstadt ist wirklich schön, nur die Burgwar wegen einer Gartenausstellung nicht betretbar. Also müssen wir noch einmal hierher. Aber es war bestimmt auch nicht unser letzter Ausflug in den bayerischen Wald.
Die paar Tage waren wunderschön wenn auch sehr anstrengend. Von meiner Wirbelsäulenstauchung hab ich mich verabschiedet und hab mir statt dessen einen fast durchgehenden Muskelkater zugelegt.