Montag, 14. November 2011

Bogota der 2.Tag

14.November 2011

Heute vormittag war zumindest schon mal kein Regen zu sehen.Ich hab etwas länger schlafen können als gestern, aber so ganz hab ich mich noch nicht an die neue Zeit gewöhnt.

Victoria (die Frau bei der ich wohne) hat mich dann mit einem Redeschwall zum Frühstück empfangen. Das jemand so schnell reden kann. Und beim Frühstück herrichten ist sie genauso schnell. Das Frühstück war auch lecker und wir haben uns dann in einer Mischung aus Spanisch und Englisch ganz gut unterhalten können. 

Nach dem Frühstück hab ich eine Lektion in Landeskunde von Kolumbien bekommen. Es sind eigentlich 7 verschiedene Länder die hier vereinigt sind. Auch viel über Bogota hab ich gelernt. Zumindest wie ich mich in den Straßen der Stadt ohne Stadtplan nur nach Gefühl zurechtfinden kann. 

Danach sind wir hier etwas durch das Viertel gelaufen und sie hat mir gezeigt, wo sie arbeitet. Sie hat Buchhalterin gelernt, hat nun eine kleine Gallerie und stellt schöne Dinge aus Holz her und verkauft sie. 

Sie ist zur Arbeit und ich circa eine Stunde quer durch die Stadt zum botanischen Garten gelaufen.

 







Ich war gerade mal eine halbe Stunde drin, da zogen bedrohliche Wolken auf und ich bin ins Schmetterlingshaus. Allerdings mögen die Schmetterlinge auch kein schlechtes Wetter und mit den ersten Regentropfen sind sie schlafen gegangen.

 





So bin ich weiter ins tropische Haus, nach draussen wollte ich nicht. Da waren genug Löcher in der Decke um auch so nass zu werden. Ja, ein leichter Regen war das nicht. Es wollte auch irgendwie nicht aufhören und auf botanischen Garten hatte ich bei starkem Gewitter auch keine Lust mehr.






Ich bin schon vorher mit Alfonso (arbeitet im Schmetterlingshaus) ins Gespräch gekommen. Er hatte Pause und ich hatte auch schon langsam Hunger. So sind wir als der Regen etwas weniger wurde, durch die Pfützen (meine Schuhe sind zum Glück wasserdicht) in eine kleine Imbissbude gegangen. Allein trau ich mich in so was eher nicht rein. Aber das Stück Huhn mit Kartoffeln war lecker und es war auch günstig. Er ist dann wieder zur Arbeit und ich hab mir ein Taxi angehalten, da ich auf Laufen im Regen keine Lust hatte. 
Die Strassen waren teilweise ganz schön überflutet und das Taxi ist an einer Stelle richtig geschwommen.

An der Kirche bin ich ausgestiegen, war schnell noch einkaufen, hab in der Bäckerei zwei Stücke Gebäck mitgenommen und bin dann zu Victoria. Sie hat sich gefreut und wir haben zusammen einen Kaffee getrunken bevor ich weiter in die Wohnung bin.

Es ist kalt und ich hab den ganzen Tag eigentlich nur gefroren. Ich hätte mir gerne warme Stümpfe gekauft, aber meine Füsse sind zu groß.

Sonntag, 13. November 2011

Bogota

13.November 2011

Heute war nun mein erster richtiger Tag in Bogota. Da ich statt vormittags erst nachmittags bei meiner Gastfamilie sein soll, hab ich mich mit Andreas getroffen, wir sind zusammen in die Altstadt gefahren und er hat mir einen ersten Überblick gegeben. Es war recht ruhig und die erwartete Hektik war wenig zu spüren. Wir sind durch die Altstadt La Candelaria gelaufen, waren in der Kathedrale, in der Kirche Santa Clara und im Goldmuseum (es war heute freier Eintritt). 


 Danach haben wir uns den Regen aus dem 50.Stock eines Hochhauses angeschaut.

Mir hat es dann schon wieder gereicht, da der Dauerregen auch nicht so angenehmn war und es dafür auch nicht warm genug ist.

Noch eine Stunde und dann gehe ich das Abenteuer Gastfamilie an.

So, es ist 19:30 und ich bin in meiner "Familie". Die Frau ist sehr nett, redet aber fast zu schnell um wirklich alles zu verstehen. Aber ich bin ja auch hier, um mein Spanisch zu verbessern. So ist es eine große Herausforderung für mich.

Ich war dann auch noch im Supermarkt und wollte ein paar Dinge einkaufen. Wer meint, das bei uns vieles zu teuer ist, sollte mal hierher kommen. Ein Weißbier kostet umgerechnet 2,90 im Supermarkt, eine Tafel Milka-Schokolade 3,50 und ein Nivea Haarschampoo 4,20 Euro. Eigentlich hätte ich gerne auch einen Joghurt gekauft, aber da fangen die Preise der kleinen Becher bei 1,30 Euro an. In dem Einkaufszentrum wo ich heute mittag mit Andreas kurz war, kostet ein einfacher Hamburger 4 Euro. Ja, ich glaube nicht, das ich mir hier besonders viel zu essen kaufen werde. Kein Wunder das in Bogota 60% der Einwohner unterhalb der Armutsgrenze leben. Wie soll man bei den Preisen noch leben können?

Angekommen

12. November 2011

Mit nur 1 1/2 Stunden Verspätung bin ich in Bogota gelandet. Bei meinem letzten Flug mit Iberia waren es dagegen 20 Stunden Verspätung. Es wird also besser.

Von München weg, war ich immerhin gute 20 Stunden unterwegs. Die Passkontrolle, und das Durchleuchten vom Gepäck ging zum Glück bei mir schnell und ich wurde auch schon vor dem Gebäude vom Andreas (den Namen gibt es öfters) erwartet. Schnell hab ich mir etwas Geld geholt und dann hat er mich zum Hotel gebracht. Es ist klein, liebevoll eingerichtet und liegt mitten in einem Wohngebiet. Viel gesehen hab ich von  Bogota leider noch nicht, da ich im Dunklen gelandet bin. Dafür wird es morgens um 6 Uhr wohl schon hell.

Ich hab mir noch schnell im kleinen Supermarkt eine Straße weiter etwas Wasser und Obst gekauft und liege auf meinem Bett. Eigentlich müsste ich totmüde sein, fühl mich aber leicht überdreht.





Morgen steht dann das Abenteuer Gastfamilie an. Ich bin mal gespannt, was mich da erwartet.

Mittwoch, 2. November 2011

Warten auf den Urlaub!

Wie die letzten Jahre geht es für mich auch 2011 im November wieder nach Lateinamerika. Lange hab nach dem Land gesucht, in dem ich noch nicht war und für das es nicht zu viele Reisewarnungen gibt. Irgendwann hab ich dann eine Mischung aus Flug, Sprachschule, Rundreise und noch eine extra Woche gehabt. 3 Wochen später wurde dann die Rundreise aufgrund zu wenig Teilnehmern abgesagt und ich stand erst einmal recht dumm da. Aber nach einigen Mails durch sämtliche Reiseveranstalter und das Anschreiben von kleinen Agenturen direkt im Land hab ich nun "meine" persönlich Rundreise und kann in nicht einmal 4 Wochen meinen Rucksack packen.

Die Vorfreude ist riesig und das Video zeigt was mich erwartet:
http://www.youtube.com/watch?v=elua7Et89S4

Seebensee
In der Zwischenzeit hab ich noch ein paar schöne Ausflüge unternommen:
Leutasch









Bad Tölz
Schachen


Hörnle mit Blick auf den Staffelsee




Schloß Nymphenburg

Rechelkopf
Rund um Penzberg



Dienstag, 1. November 2011

Kelheim und Regenburg

30. Oktober 2011
Nachdem ich dieses Jahr meine Urlaube auf dem Fahrrad verbracht hab, sollte es an diesem Wochenende mal wieder etwas Kultur geben.
Nach dem Frühstück sind wir nach Kelheim gefahren. Einchecken konnten wir noch nicht und so haben wir uns zu Fuß auf den Weg zum Donaudurchbruch und zum Schloss Weltenburg gemacht. Trotz Nebel war der Spaziergang durch den Herbstwald wunderschön. Das gute an schlechtem Wetter ist meistens, das nicht so viele Leute unterwegs sind und es so wunderbar entspannend ist.





Zurück sind wir mit einem kleinen Kahn bis kurz vor Klösterl und zu Fuß sind wir weiter, haben uns die kleine Felsenkirche angeschaut und so noch schnell noch zur Befreiungshalle hoch.
Für mich gab es vor dem Abendessen noch einen Saunabesuch und danach konnten wir in der Bar im Hotel noch ein paar Drinks zu uns nehmen und über dieses Schneckentempo des Barbetriebs lästern.






31.Oktober 2011
Heute schien der Tag besser zu werden, schon nach dem Frühstück während unseres Spaziergangs durch die Innenstadt von Kelheim, kam die Sonne leicht raus.





Mittags sind wir dann weiter nach Regensburg gefahren. Nach dem Einchecken haben wir uns auf den Weg in die Altstadt gemacht. Der strahlend blaue Himmel hat die Stadt noch schöner gemacht. 




 
Zu sehen gibt es auf jeden Fall genug.
 

 
Der Abschluss des Tages bildete der Besuch im Schloss Thurn und Taxis St. Emmeram. Die Führung war sehr interessant und wirklich lohnenswert.



Am Abend haben wir dann die Altstadt unsicher gemacht, waren gut essen und haben dank Halloween in einer düster geschmückten Bar noch einen Bluttrunk zu uns nehmen können.

01. November 2011



 Nach dem Frühstück sind wir noch einmal durch die Altstadt und wollten in das historische Museum (das leider heute geschlossen hatte). So sind wir noch einmal einen Bogen durch die kleinen Gassen gelaufen, waren noch einmal in der Kirche St. Emmeram und sind danach nach Hause gefahren. 
 








Die 3 Tage waren schön und wir haben wieder viel gesehen und einiges Neues gelernt. Reisen bildet halt doch!