Sonntag, 21. August 2011

Kirchberg in Tirol

19.August 2011
Gestern sind wir nach der Arbeit nach Kirchberg gefahren. Ich war noch nie hier und die Landschaft machte den Eindruck, das man sich hier in den Kitzbüheler Alpen gut austoben kann.

 
Nach dem Frühstück haben wir uns mit unseren Bikes auf den Weg zum Hahnenkamm gemacht. Schon vor Kitzbühel fing es ordentlich an zu regnen. Aber die erste kleine Hütte (Gansleralm) war in der Nähe und so konnten wir uns kurz im Trockenen aufhalten, mit Blick auf die Rennstrecke der Hahnenkammabfahrt und Kitzbühel.
Dann ging es ordentlich hoch und ich war froh, das es nicht komplett sonnig war und somit nicht ganz so warm. Oben waren erstaunlich wenig Leute. Für die Hochsaison hab ich mehr erwartet.

 Aber von dem Start der Abfahrt würde ich nicht runter fahren, das ist ja Wahnsinn. Aber der Ausblick ist schon gigantisch.
Das Kitzbüheler Horn

 Danach sind wir weiter zu Pengelstein und über Rettenbach zurück ins Hotel.
Insgesamt waren es heute zwar nur 38 Kilometer aber 1273 Höhenmeter.


20.August 2011
Nach dem Gerangel und Hektik am Frühstücksbuffet (das Hotel ist vom Service mit Abstand das schlechteste von denen wo ich die letzten Jahre war) sind wir wieder auf´s Bike.


Zuerst sind wir von Klausen nach Kirchberg und über Schergrub zum Obergaisberg. Ein netter Mann hat da seine 4 wilden Hunde frei laufen lassen und so gab es erst einmal eine Diskussion, das der Weg (öffentlich ausgeschildert) sein Privatbesitz ist und wir hier sowieso nichts zu suchen haben und wir lieber da bleiben sollen wo wir herkommen. Ja, so was nett man Gastfreundschaft.
Weiter sind wir zum Gaisbergstüberl, wieder ein Stück Berg runter und dann hoch zur Kolbinger Hütte. 




Da haben wir dann eine kleine Rast gemacht, was nach gut 1000 Höhenmetern ja verdient war. Wir haben uns dann spontan nicht für den direkten Weg nach Brixen entschieden, sondern sind noch um den Gampenkogel, vorbei am Kreuzjöchlsee und dieversen Hütten gefahren. Von Brixen ging es dann zurück nach Klausen.
Nach 45 Kilometern und 1545 Höhenmetern waren wir wieder am Hotel.





Nachdem das Essen am ersten Abend und der Grillabend gestern wirklich nicht der Hit waren, haben wir auf ein weiteres Abendessen im Hotel (das 5-Gänge-Menu) verzichtet und sind nach Kirchberg gegangen. Aber auch da ist der Service so gut gewesen, das uns die Teller aus einem halben Meter Entfernung auf den Tisch geworfen worden sind. Wir waren wirklich froh, das wir nur 3 Nächte in der Gegend gebucht hatten. Der einzig nette Wirt, war der auf der Gansleralm wo wir am ersten Tag wegen dem Regenschauer eingekehrt sind. Der war allein freundlicher als alle anderen Bedienungen die wir in den Tagen hatten.

21. August 2011
Heute haben wir nach dem Frühstück ausgecheckt und sind mit dem Auto bis St. Johann in Tirol gefahren. Von da sind wir mit den Bikes erst recht eben bis Wiesenschwang und dann ging es gut berghoch bis zu Harschbichlhütte. Da uns da wegen der Bergbahn etwas zu viel los war haben wir uns gleich wieder auf den Weg nach unten gemacht. Es war ne schöne, kleine Runde von 25 Kilometern und 930 Höhenmetern.
In Going am wilden Kaiser sind wir zu einem späten Mittagessen eingekehrt und dann wieder zurück nach Hause gefahren.

109 Kilometer mit 3748 Höhenmetern in 3 Tagen find ich gar nicht so schlecht. Vor allem, da ich mir mein Mountainbike erst vor einem Jahr gekauft hab und eigentlich erst seit April diesen Jahres Berge fahre.

Auch wenn das Hotel nicht wirklich ein 4-Sterne Hotel war (eher eine einfache Pension mit unfreundlichem Personal) hatten wir dank super Wetters und super Bergen tolle Tage hier. Aber der Mann mit den Hunden vom zweiten Tag hat ja gesagt, das wir lieber da bleiben sollen wo wir herkommen und das werden wir zumindest was die Kitzbüheler Alpen betrifft auch einhalten. Dahin bekommt mich so schnell nichts mehr!!!!!

Mittwoch, 22. Juni 2011

Serfaus

19.Juni 2011

Nach dem Frühstück haben wir unsere Sachen und Bikes im Auto verstaut und haben uns auf den Weg nach Serfaus gemacht. Zum Glück war das Wetter nicht ganz so gut und die Autobahn nach Garmisch recht leer.

So gegen 14 Uhr waren wir am Hotel und haben unser Zimmer mit tollem Ausblick bezogen.
Als Einstieg sind wir mit dem Bike bis zur Mittelstation Komperdell gefahren. Es waren auf 6 Kilometer immerhin 560 Höhenmeter und für den Anfang des Urlaubs mal nicht schlecht. Mir hat es da oben auf gut 2000 Metern im Graupelschauer zumindest gereicht. Aber der Blick erntschädigt ja für vieles.

Um 18:30 sind wir zum Abendessen. Es war super lecker und danach sind wir noch durch den Ort. Man merkt, das noch keine Saison ist. Viele Hotels haben noch zu und es war einfach gar nichts los. Aber bei unter 10 Grad und Wind war es auch nicht unbedingt gemütlich.
20.Juni 2011

Die Nacht war irgendwie zu früh zu Ende. Aber da Andreas ja heute unbedingt wieder zur Arbeit wollte, sind wir früh zum Frühstück und danach noch eine Runde spazieren gegangen. Er ist zurück nach München und ich bin noch einmal eine Runde gegangen. Es ist so ungewohnt, mitten in den Bergen zu sein.

Namittags gab es dann das Fahrtechniktraining, was mir noch mal einiges gebracht hat. Auch wenn ich zwichendurch ordentlich geflucht habe.
21.Juni 2011

Für heute stand die "Hungertour zum Grillen" auf dem Programm.
Ein Stück sind wir mit der Seilbahn und dann ging es mit super Ausblick weiter zu der kleinen Hütte, wo das Grillfleisch schon auf uns gewartet hat.
Danach hat sich die Gruppe geteilt und ein paar sind den schweren Trail runter. Wir sind erst ein Stück auf dem Trail und dann einen anderen Weg weiter, den man mit Fahrrädern normal auch nicht fahren sollte. So konnte ich meine Spitzkehren weiter üben und war wieder zurück in Serfaus total zufrieden.

Später konnte ich den Klaus noch überreden, noch eine Tour mit mir zu fahren. Wir hatten vormittags ja nur 18 Kilometer und 240 Höhenmeter fahren müssen. So sind wir noch mal 17 Kilometer und 314 Höhenmeter gefahren. Dazu hatten wir noch einen super Ausblick! So hatte ich wenigstens etwas Bewegung!
22.Juni 2011

Heute sollte es etwas anstrengender werden. Nach dem Frühstück ging es los nach Fiss, dann den Weg weiter den ich gestern nachmittag schon gefahren bin bis Rabuschl, weiter über Frommes Alp bis zur Mittelstation Steinegg und dann ein Stück mit der Bahn nach oben auf  2440 Meter zum Fisser Joch. 
Das war der höchste Punkt der heutigen Tour. Es ging recht steil über Schotterwege nach unten und nach kurzer Zeit bin ich etwas unsanft abgestiegen. Walter (unter Guide) hat mich gleich verartztet, dabei hatte ich doch noch weiße Flecken auf meinem linken Bein. Dafür bin ich die übrigen 400 Höhenmeter zur Schöngampalm ohne Probleme gefahren, wo viele von uns geschoben haben. 

Nach einer kurzen Trinkpause ging es weiter runter, über ein paar Trails und ohne weitere Probleme sind wir in Ladis angekommen. Ein Stück sind wir wieder mit der Seilbahn bis Fiss gefahren und dann mit dem Bike zurück nach Serfaus. Heute waren es immerhin 40 Kilometer mit gefahrenen 800 Höhenmetern berghoch und 1400 runter.



23.Juni 2011

Heute hab ich mich mal an die Tour B (also die mittlere Schwierigkeit) getraut. Los ging es auf demselben Weg wie gestern, dann allerdings weiter am Berg entlang bis Hochgallmig.

Das Wetter war nicht so ganz optimal für eine gute Sicht, aber entgegen des Wetterberichts immer noch wesentlich besser.




 Nur einmal sind wir kurz in den Regen gekommen. Dafür hab ich danach umso schlammiger ausgeschaut.

Die Tour war super, allerdings war ich nach den 40 Kilometern mit 1040 Höhenmetern froh, als ich wieder im Hotel war. Meine Beine merken langsam die täglichen Touren.

 24.Juni 2011
Heute war ich mit dem Guide Heinrich und seiner Freundin Elke allein unterwegs. Von Serfaus aus sind wir erst einmal mit dem Sunliner ein Stück noch oben gefahren. Mit dem Bike ging es weiter bergauf bis zur MIttelstation Steinegg. Da ich mir Trails gewünscht habe und meine Beine von den letzten Tagen etwas schwer waren, sind wir mit der Seilbahn bin zum Fisser Joch gefahren. Nach eine Gipfelfoto auf dem Schönjöchl (2493 Meter) ging es dann den Frommestrail runter.

Durch den Regen der letzten Tage war die Strecke teilweise sehr schwierig. Insgesamt sind wir bis nach Ladis (1180 Meter) runter gefahren. Da gab es als Belohnung ein Stück Kuchen. Der Anstieg nach Serfaus war dann noch etwas anstrengend. Aber die Tour war genial und ich fühle mich schon wesentlich sicherer als noch vor einer Woche.



Kaum hatte ich mein Bike gewaschen, da kam auch schon Andreas und wir sind dann bis Fiss gefahren, mit der Seilbahn zum Fisser Joch und hatten dann 1000 Höhenmeter Abfahrt bis zurück nach Fiss vor uns. Genial, als Tagesabschluß!


 
25. Juni 2011
Heute wollten wir uns an die längere und schwerer Tour nach Landeck wagen. Der Hinweg über Fliess war gigantisch, auch wenn der Single Trail für mich teilweise zu schwierig war, bzw ich etwas zu feige und lieber mal abgestigen bin und geschoben habe. Sicherheit geht doch vor. Die Ausblicke zwischendurch waren klasse und die Tour hat Spaß gemacht.



Allerdings haben mir die 52 Kilometer und 1040 Höhenmeter nach der Woche gelangt, auch wenn ich erstaunlicherweise gut durchgehalten hab. Das gemeine ist ja, das es am Ende vom Inntal ja immer noch gute 600 Höhenmeter nach oben geht.

Die Sauna hatte ich mir dann auch verdient und unseren letzten Abend in Serfaus haben wir dann gemütlich ausklingen lassen.

26. Juni 2011

Nach einer Woche auf dem Radl wollte ich auch mal wieder meine Bergstiefel an die frische Luft führen. Mit der Bergbahn sind wir erst einmal bis Lazid gefahren und dann hoch zum Tieftalsee gewandert. Eigentlich wollten wir auf den Furgler, aber da es dann richtig ungemütlich und kalt geworden ist, sind wir am See umgekehrt und so noch etwas durch die Berge. Der Ausblick war gigantisch und das Wetter hätte fast nicht besser sein können.


Es war ein schöner Abschluß der Woche in Serfaus.



(Nur hab ich einen Tag später ordentlich Muskelkater in den Oberschenkeln gehabt. Biken ist wohl doch einfacher! ;-) )