Montag, 23. Mai 2011

Zell - Bernkastel-Kues

23. Mai 2011

Der Tag heute sollte etwas ruhiger werden, nachdem wir gestern doch 95 Kilometer gefahren sind. Bei starkem Gegenwind ist es gar nicht so einfach gewesen.

Den ersten Halt haben wir in Traben Trarbach gemacht. Wir haben unsere Räder durch die Stadt geschoben und auch noch die Unterkunft gefunden, in der wir vor ca 23 Jahren schon mal waren. Kurz drauf haben wir in einem Cafe an der Mosel eine Eisschokolade getrunken. Bei dem Wetter gibt es ja nichts Besseres. Und der Blick auf die Weinberge hat ja auch was.

Insgesamt 45 Kilometer später waren wir in Bernkastel-Kues und haben beschlossen, hier zu bleiben. Die Hotelsuche dauerte diesmal etwas länger, aber wir haben dann schliesslich doch ein Zimmer bekommen. Ich hab sogar eins mit Moselblick.

Dann sind wir hoch zur Burg und konnten einen Kaffee mit Aussicht zu uns nehmen.


 Die Stadt ist auch sehr sehenswert und so verging die Zeit schnell.

 
Morgen sind es dann doch noch 70 Kilometer bis Trier und da wollen wir dann doch irgendwann mal ankommen.

Koblenz - Zell/Mosel

22. Mai 2011

Gestern Abend bin ich mit meinem Radl im Nachtzug nach Koblenz gefahren. Wäre erstaunlich, wenn ich es pünktlich geschafft hätte. Aber so war ich zumindest erst um 6 Uhr morgens da. Mit dem Fahrrad bin ich zu dem Hotel wo mein Vater übernachtet hat.
Nach einem kurzen Spaziergang und dem Frühstück haben wir uns auf die Räder geschwungen.


Der erste Halt sollte die Burg Eltz sein. Aber man konnte mit dem Radl nicht bis ran und unser Gepäck wollten wir nicht auf den Rädern mitten im Wald lassen. Also sind wir wieder umgekehrt. Da fing es an zu regnen, erst leicht dann stärker und so gab es  in Müden eine heiße Schokolade für uns.

Danach wurde das Wetter besser und wir kamen gut vorran. Bis Cochem war es eine Kleinigkeit. Nachdem wir kurz auf der Burg waren haben wir auf der anderen Seite der Mosel einen Eisbecher gegessen und den schönen Blick genossen.

Vorbei an Beilstein und dann wurde es härter. Der Wind nahm zu und irgendwann hat es noch ordentlich geschüttet. Zum Glück konnten wir uns unter stellen. Eigentlich wollten wir an dem Tag bis Traben Trarbach kommen. Aber durch den heftigen Wind wurde es immer weniger lustig. So haben wir uns in Zell/Mosel in Hotel gesucht. Die Zimmer waren groß und das Hotel urig. Noch kurz sind wir durch den Ort und dann haben wir im Hotel etwas gegessen und guten Moselwein zu uns genommen.

 Ach ja, und ich hab heute gelernt, wie "ice tea" wächst.


Geschlafen hab ich schnell und gut, vor allem weil ich im Nachtzug durch nette Mitmenschen um den Schlaf gebracht worden bin.

Freitag, 13. Mai 2011

Biberwier

13.Mai 2011

Der Tag fing schon damit an, das mein Auto nicht ansprang und ich erst Hilfe und dann eine neue Batterie brauchte. So bin ich zwar spät los, war aber immer noch rechtzeitig in Biberwier zum Moutainbiketraining. 

Es ging dann auch gleich mit "einfachen" Gleichgewichtsübungen los. Na ja, mir hat es gelangt. Ich bin gespannt, wie viel ich mich in den nächsten Tagen verbessern kann.

Der Blick vom Hotel ist auf jeden Fall gigantisch, 
 
das Hotel selbst interessant 
 

und im Kurs sind einige nette Leute mit dabei.

Morgen gibt es von 9 bis 16 Uhr Fahrtechniktraining, wobei hoffentlich das Wetter weiter gut mitspielt. Wer braucht schon Regen??

Abends durften wir uns noch eine kleine Vorführung anschauen, was man alles so mit einem Fahrrad machen kann.




14.Mail 2011

In der Früh um 6 Uhr bin ich vom Regen geweckt worden. Ein Blick aus dem Fenster sagte nichts Gutes, die Berge waren in Wolken und es hat ziemlich naß draussen ausgeschaut. Beim Frühstück hieß es dann, das wir im Hotel (in der Disco) die Technikübungen machen. Aber Punkt 9 hat es aufgehört zu regnen und so ging es doch nach draussen. Irgendwann kam auch die Sonne raus und es wurden optimale Bedingungen in einer tollen Landschaft.


Es ist schon erstaunlich, was man auf einem Parkplatz und einer leicht bergab gehenden Straße alles üben kann. Nachmittags ging es dann zum Anwenden des gelernten auf einen kleinen Trail den wir dann auch gleich 3 Mal gefahren sind. Ja, ich habe in den beiden Tagen einiges gelernt.




15.Mai.2011

Heute vormittag war Biketechnik angesagt und es war wirklich interessant. Später durften wir unsere Räder dann auch alle selbst auf unser Gewicht einstellen.

Nachmittags sind wir dann mit zwei Profifahrerinnen auf einen etwas längeren Trail. Nachdem es morgens wieder geschüttet hat wie es schlimmer fast nicht ging und ein paar Meter weiter oben auch schon alles weiß war (der Winter war zurück), hatten wir nachmittags wieder gutes Wetter um uns 2 1/2 Stunden auszutoben. Wobei ich glücklich war, als wir wieder "normalen" Boden unter den Rädern hatten.

Um 16 Uhr war dann alles vorbei und nach einer schnellen Dusche ging es wieder zurück nach Hause. Es waren gute 3 Tage und ich hab viel gerlernt, wobei ich auch noch sehr viel üben und lernen muß. Aber alles muß ich auch nicht runter fahren.

Sonntag, 1. Mai 2011

Unterwegs mit dem Radl

20. April 2011

Eine kleine Nachmittagsrunde führte uns von Penzberg über Wolfratshausen an den Starnberger See. So eine Stimmung hat doch was!

25.April 2011

Heute ging es von Benediktbeuern über den Windpassel nach Arzbach. Dann durch die Blumenwiesen über Wackersberg, Bad Tölz, den Buchberg, Ramsau wieder nach Penzberg. Es waren dann doch knapp 1000 Höhenmeter und eine tolle Tour.

01.Mai 2011


Da es heute nicht das beste Wetter war und es laut Wettervorhersage regnen sollte, haben wir uns in Richtung Garmisch gewagt. An guten Wochenenden ist ja schon am Autobahnende Stau und der Spaß auf den Bergen eher nicht so groß. 
So konnten wir gemütlich durch die Partnachklamm gehen und dann weiter zum Eckbauer. 

Als wir gemütlich da beim Mittagessen waren, gab es den einzigen Schauer der Tour. Zurück zum Skistadion Garmisch ging es über Wamberg 
und Kainzenbad. 

Da der Blick auf die Berge nicht ungetrübt war, werden wir es wohl mal wieder als Abendtour gehen.

Dienstag, 19. April 2011

Die Heimfahrt mit dem Zug

18. April 2011

Nein, ich hätte heute nicht mehr Radl fahren wollen. Vor dem Frühstück bin ich schnell zum Bahnhof und hab mir ein Zugticket gekauft. Auf der Heimfahrt konnte ich dann ganz gemütlich die Landschaft an mir vorbei ziehen sehen. 

Es war eine schöne Tour und bestimmt nicht die letzte für das Jahr.

Sonntag, 17. April 2011

Von Nesselwang nach Bregenz


17. April 2011


Um 8 Uhr gab es für mich als einzigen Gast in der Unterkunft Frühstück. Die Besitzerin sagte mir, dass es gerade mal über 0 Grad sind. So hatte ich wenig Lust, schnell die Unterkunft zu verlassen. Um 9:30 bin ich los gefahren. Nach nicht einmal 10 Kilometern hab ich nach einem Anstieg mal kurz Pause machen müssen.
Da war ein Radlfahrer aus dem Rheinland der schon den Rhein bis zum Bodensee mit dem Radl gefahren ist und bis nach Rom möchte. Zeit muß man haben.

Es ging dann noch bis zum höchsten Punkt des Bodensee-Königsee Radwegs (Haag) und ab dann hatte ich erst einmal es relativ leicht. Klar kamen immer wieder Gegenanstiege, aber es war alles gut zu schaffen.
Durch Immenstadt bin ich gut durch und die Gegend um die Alpseen war traumhaft.

Hinter Oberstaufen haben meine Beine dann das meckern angefangen. Also gab es hier meine erste größere Pause. Über Stiefenhofen ging es nach Schönau und da hab ich beschlossen, den Bodensee-Königsee Radweg zu verlassen, da ich für das Gebiet keine Karte dabei hatte und der Weg ab und zu sehr schlecht oder gar nicht ausgeschildert war.
So bin ich durch Röthenbach, Rentershofen, Riedhirsch und Heimenkirch. In Meckatz bin ich eingekehrt und hab mich etwas gestärkt. Über Opfenbach und Niederstaufen bin ich weiter an der Straße entlgang gefahren, bis ich wieder auf den Bodensee-Königsee Radweg gekommen bin und auf ihm bis zum Bodensee gefahren bin. Da bin ich allerdings nicht nach Lindau sondern nach Bregenz weiter.

Gestern hab ich im Internet gesehen, das in Lindau so gut wie alle Hotels ausgebucht sind, in Bregenz aber viele frei. Schon das erste Hotel in dem ich nach einem Zimmer gefragt hab, hab ich genommen.

Zum Entspannen bin ich erst einmal in die Sauna und danach zum See und weiter durch die Stadt und Altstadt gelaufen. Der Sonnenuntergang über dem Bodensee war traumhaft, wie auch das Wetter des gesamten Tages.

Ich weiß aber, warum der Bodensee-Königsee Radweg so heißt. Nach 206,52 Kilometern mit Gegenwind würde ich sagen, das man leichter mit Westwind als gegen ihn fährt. Insgesamt waren es dazu auch noch 1929 Höhenmeter die ich in den zwei Tagen überwunden hab. Normal sind es von Lindau nach Bad Kohlgrub 3 Tagesetappen und ich bin schon von Penzberg aus (40 Kilometer mehr) die Strecke in 2 Tagen gefahren. Aber morgen bin ich froh, wenn ich einen Zug für mich und mein Fahrrad nach Hause bekomme. Es war für den Anfang der Saison doch fast etwas zu viel.