Freitag, 6. Februar 2009

Montevideo 2.Tag

06.02.2009
So richtig frueh bin ich nach dem Karnevalumzug ja nicht ins Bett gekommen. Trotzdem bin ich zeitig aus dem Bett, um moeglichst viel zu sehen.

Vormittags bin ich gemuetlich am Meer entlang spaziert, nur nach Baden war mir irgendwie nicht. Aber dazu werde ich hoffentlich die naechsten Tage genug Moeglichkeiten haben.

Nach 3 Stunden gehen bin ich beim Fussballstadion gelandet. Von einer aus dem Hostel wusste ich, das es da ein Museum gibt.



Den Einleitungsfilm gab es sogar auf Deutsch. Bis jetzt hab ich noch nicht gewusst, das in Uruguay die erste Weltmeisterschaft der FIFA 1930 statt gefunden hat. Also hat dieses Stadion sogar etwas historisches. Da recht wenig los war, hat der Mann vom Museum mir alles mit Begeisterung erklaert. Natuerlich hat er auch die 3 Weltmeistertitel von Deutschland erwaehnt und davon haengen auch davon ein paar Bilder rum. Etwas interessanter fand ich dagegen aber die Orginaltrikots einiger Spieler wie Pele oder Maradonna. Sogar von der gewonnen WM 1930 hing ein Orginaltrikot von Uruguay in dem Museum. Natuerlich durften die Pokale der Erfolge nicht fehlen.

Danach konnte ich noch einen kurzen Blick ins Stadion werfen.


Vorgestern gab es ein Spiel und morgen gibt es wieder eins in dem Stadion und ich bin ausgerechnet in den beiden Abenden dazwischen da. Ein Spiel in dem Stadion haette mich schon interessiert. Vielleicht hab ich in Buenos Aires mehr Glueck.



Natuerlich musste ich den ganzen Weg auch wieder zurueck laufen, was aber von der Temperatur her ganz angenehm. Um noch mehr "Kultur" zu bekommen bin ich in das Museum des Karnevals gegangen. Das waren dann doch gleich zwei Museen an einem Tag.

Dann hab ich zugeschaut, wie mein Abendessen zubereitet worden ist. Leider rieche ich jetzt auch etwas nach Grill.


Heute Abend werde ich wohl nicht mehr viel machen. Morgen frueh geht es dann ja auch schon wieder weiter.

Karneval in Montevideo!

05.02.2009

Da hab ich mir die richtigen Tage fuer Montevideo ausgesucht. Vom Hostel aus konnten wir in der Strasse durch die der Umzug fuehrte und das ganze Spektakel von einem Balkon aus anschauen. Irgendwann sind wir noch auf die Strasse gewechselt und haben etwas mitgetanzt. Es ist doch mal etwas ganz Anderes! Das Beruehren einer Fahne soll auch Glueck bringen.


KARNEVAL IN MONTEVIDEO

Tanz mit Federboa

Dumpfe Trommelwirbel, spektakuläre Kostüme, viel nackte Haut: Beim Karneval in Montevideo geht es fast so farbenfroh und temperamentvoll zu wie in Rio. Eine wichtige Rolle spielen die afrikanischen Einflüsse - der berühmteste Umzug erinnert an die Sklaverei.
Montevideo - Die Karnevalsfeiern sind kleiner als die berühmten Umzüge in Rio de Janeiro, doch nicht weniger leidenschaftlich: In Montevideo in Uruguay erstrecken sich die Feierlichkeiten jedes Jahr über 45 Tage, auch nach dem Aschermittwoch geht die große Party weiter.
Höhepunkt ist Las Llamadas, ein Umzug mit starken afrikanischen Einflüssen. Im 18. Jahrhundert war der Hafen von Montevideo Ankunftsort für afrikanische Sklaven, die später in andere Länder Südamerikas transportiert wurden. Deshalb waren bereits Anfang des 19. Jahrhunderts ein Drittel der Stadtbevölkerung Schwarze.
Sie brachten den Candombe nach Uruguay, eine sehr rhythmische Musik, die afrikanische und europäische Einflüsse vermischt - dieser Sound ist wesentlicher Teil der Umzüge in den alten Stadtvierteln Sur und Palermo.
Beim Fasching zeigen die Einwohner der Geburtsstadt des Tangos jedes Jahr aufs Neue, dass sie wissen, wie man richtig feiert. In den wenigen Wochen werden mehr Eintrittskarten für Karnevalsveranstaltungen verkauft als für sämtliche Kultur- und Sportveranstaltungen des Jahres zusammen - und das in einem fußballverrückten Land wie Uruguay.

Donnerstag, 5. Februar 2009

Montevideo!

05.02.2009

Nach dem Fruehstueck im Bus bin ich in dieser Grossstadt angekommen. Auf der Fahrt vom Busterminal zum Hostel war der Taxifahrer sehr gespraechig und hat mir Stolz seine Stadt gezeigt und zu fast jedem Gaus etwas gesagt. Aber wenn ich muede bin, versteh ich noch weniger als sonst. Doch er hatte viel Geduld. Einchecken konnte ich noch nicht. Aber ich hab zumindest mal meinen (grossen, verbliebenen) Rucksack abgestellt und bin durch die Altstadt gelaufen.

Die Gebaeude sind teilweise sehr schoen und erinnern an Spanien.

Es macht auf jeden Fall Spass durch die Strassen zu laufen. Ich versteh nur nicht, das ich unausgeschlafen und fertig vom Bus immer noch den Maennern hier auffalle. Aber es ist laengst nicht so schlimm wie in Santiago.

Mittags hab ich dann mein Zimmer bezogen und hab mir weitere Unterkuenfte und einen Bus gebucht. Ich werde nun langsamer die Ostkueste nach Norden fahren. Das was ich eigentlich vor hatte geht nicht, da alle Unterkuenfte da ausgebucht sind. Ich hoffe nur, das ich recht spontan dann Bustickets von da oben zurueck bekomme.

Heute Abend werde ich mir dann mal etwas Karneval anschauen! Es gibt hier sogar ein Museum und in Montevideo gibt es angeblich den laengsten Karneval der Welt. Ich bin gespannt!

Dienstag, 3. Februar 2009

Cordoba

03.02.2009

Was soll man ueber diesen Tag schreiben? Er hat mit der unfreiwilligen Reduzierung meines Gepaecks begonnen und den halben Tag hab ich auf der Polizeistation verbracht. Den restlichen Tag hab ich versucht, einen neuen Rucksack zu finden und Dinge zu ersetzen, die noch im Rucksack waren.
Nebenbei war ich noch kurz in zwei Kirchen. Aber die Lust auf Kultur ist mir vergangen.

Dafuer werde ich in Zukunft ein paar Bilder mehr hochladen, man weiss ja nie

Morgen Nachmittag werde ich mich auch schon wieder zum Busterminal begeben (ich weiss nicht, ob ich vorher wirklich einen neuen Rucksack kaufen soll) und nach Montevideo weiter fahren. Die Unterkunft ist gebucht und da werde ich im Karneval auf hoffentlich andere Gedanken kommen.

Aber ich waere momentan lieber irgendwo anders als hier!

04.02.2009

Diesen Tag hab ich damit verbracht, einen neuen Rucksack zu kaufen und sonst noch ein paar Kleinigkeiten die mir genommen worden sind. Es war zumindest schoen, im Hostel Leute um sich zu haben die mir geholfen haben. Ich hab auch jetzt wieder alle meine verbleibenden Fotos auf CD gebrannt und trenne die uebrigen Karten und die CD. Eigentlich wollte ich ja in Cordoba eine zweite Reserve brennen, aber das war ja wohl zu spaet. Es fehlen mir halt 1000 Fotos vom Machu Picchu bis nach La Serena. Eigentlich die schoenste Zeit auf der Tour. Machu Picchu, Titicacasee und die Salzwueste waren doch die Highlights der letzten Wochen.

Ich hab mir auch ein neues Tagebuch gekauft und auf der 15stuendigen Busfahrt nach Montevideo noch mal von vorne angefangen zu schreiben. Es ist schon erstaunlich, was ich alles erlebt habe. Auch ohne Fotos werde ich hoffentlich viel in Erinnerung behalten.
Um 17 Uhr hab ich dann Cordoba mit dem Bus verlassen und 11 Stunden spaeter war ich auch schon in Uruguay. Die langen Busfahrten hier sind schon ein Traum. Die Sitze bequemer und mit mehr Beinfreiheit als im Flieger und das Essen passt auch. Gestern Abend gab es nach dem Essen noch einen Whisky und so konnte ich mich danach ganz entspannt zuruecklehnen und zusehen, wie die Zeit verging.

Ein schwarzer Tag!

03.02.2009

In der Frueh bin ich in Cordoba angekommen und mein Rucksack ist von mir gegangen worden. Ich wollte ja etwas Gepaeck loswerden, aber nicht mein Tagebuch, meinen MP3-Player, meine 3500 Fotos und mein Flugticket. Es kann jetzt also nur noch besser werden.

Montag, 2. Februar 2009

Mendoza

31.01.2009

Fuer heute stand die Anden-Ueberquerung an.

In der Frueh hab ich am Busterminal in Santiago Dieter aus Kaltern und Nicole aus Luzern kennengelernt. Die Fahrt war eigentlich ok und die Aussicht gigantisch.
Allerdings haben wir an der Grenze drei Stunden gebraucht, was alles andere als spannend war.

Das Tal um Uspallata

So sind wir erst um kurz vor 18 Uhr in Mendoza angekommen. Ich hab dann spontan mein gebuchtes 6-Bett-Zimmer gegen ein Doppelzimmer mit Nicole eingetauscht. Bei nicht einmal 10 Euro inclusive Fruehstueck kann man das ruhig mal machen. Dieter hat in einem anderen Hostel uebernachtet. Spaeter haben wir uns dann getroffen, um ein gutes argentinisches Steak zu essen und dazu etwas Wein zu trinken. Der Abend war sehr kurzweilig.

Das ist das was ich am Reisen am meisten liebe: neue Leute kennen lernen!!!!

01.02.2009

Nun ist schon Februar. Wie schnell doch der Januar vergangen ist!

Nach dem Fruehstueck sind Nicole und ich in Richtung Park gezogen. Mendoza ist bei einem Erdbeben 1861 komplett zerstoert worden und so gibt es nur moderne Gebaeude und nichts historisches. Aber der Park ist riesengross, nur die Hitze hat uns am viel durch die Gegend laufen gehindert.


Nicole ist nach dem Mittag zurueck nach Santiago und ich hab mir mein Busticket fuer morgen gekauft. Statt 13 Stunden am Tag, fahr ich nun gemuetlich ueber Nacht nach Cordoba weiter. So kann ich morgen noch einmal einen Tag bei 35 Grad in Mendoza verbringen.

Heute Abend treffe ich mich auf jeden Fall noch mal mit Dieter zum Abendessen. Nach 6 Wochen nur Englisch ist es schoen, mal wieder deutsch reden zu koennen. Wobei mir im Moment das Englisch wesentlich leichter von den Lippen kommt.

Ach ja, es gibt in hier wie ich auch viel in Lima gesehen habe: Playas

Das sind aber keine Straende, sondern Parkplaetze fuer Autos. Wem die Bezeichnung wohl eingefallen ist?????

Der Tag hat mit einem super Abendessen geendet.


02.02.2009

Dieser Tag begann mit einem internationalen Fruehstueck. Es ist erstaunlich, wie viele Laender sich um einen Tisch versammeln koennen. Ich freu mich auch ueber jeden, der mal deutsch spricht.

Den Vormittag bin ich dann mit einer aus Irland 4 Stunden zum und durch den Park gelaufen.
Von da hatten wir eine super Sicht auf die Berge.

Mendoza ist ueberhaupt eine sehr gruene Stadt. Es gibt hier viele gute Restaurants und einige nette Cafes wo man draussen sitzen kann. Durch den Schatten der Baeume lassen sich auch die 35 Grad besser ertragen.